Warum ich denke, dass dieses Blog nötig ist.

Bei der Frage, ob es einen (von Menschen verursachten) Klimawandel gibt handelt es sich für die Mehrheit der Wissenschaftler um eine rhetorische Frage. Die Existenz eines (von Menschen verursachten) Klimawandels ist unter heute lebenden Wissenschaftlern weitestgehend anerkannt. Zwar unterlag das Klima schon immer einem ständigen Wandel, jedoch ist durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl die CO2-Konzentration in der Atmosphäre angestiegen. Diese Veränderung führt zu einem globalen Temperaturanstieg. Um zu erkennen wie sehr die Menschheit in der Lage ist die Natur zu verändern reicht ein Blick in die Vergangenheit in der dies schon zu gravierenden Problemen geführt hat [1][2][3][4].

Allerdings denke ich, dass es im deutschsprachigen Raum wenig Informationen über den Klimawandel gibt. Wissenschaftliche Publikationen erscheinen i.d.R. in englischsprachigen Fachzeitschriften und werden selten auf deutschen Internetseiten besprochen oder gar vollständig übersetzt.

Eine Vielzahl an Informationen in den Massenmedien hingegen ist entweder übertrieben, falsch oder frei erfunden. So stirbt ein Großteil der Menschheit, wenn man deutschlands größte Tageszeitung liest, alle paar Monate durch einen Virus, einen Meteoriten [5] oder den Klimawandel [6]. In anderen Quellen werden Zeitgleich Meldungen veröffentlicht in denen es heisst, dass es keinen Klimawandel gibt, weil lokal die Temperaturen sinken oder weil in einem Zeitraum die Jahresdurchschnittstemperatur nicht über dem Langjährigen Mittel lagen. Oder es wird eine neue Eiszeit heraufbeschworen, weil der Golfstrom abbrechen könnte [7].

Aufklärung tut also Not damit sich jeder selbst ein BILD von der aktuellen Situation machen kann.

Die Etablierung von neuen Thesen verläuft in der Wissenschaft nie geradlienig, vor allem am Anfang eines neu entdeckten Phänomens ist es in der Wissenschaft die Regel, dass es unterschiedliche Meinungen dazu gibt. So ist es auch zu erklären, dass es in den 80er Jahren mehrere Wissenschaftler gab, die der Meinung waren, dass sich das Klima auf eine neue Eiszeit zu bewegt. Allerdings handelte es sich bei diesen Wissenschaftlern um eine Minderheit [8]. Für den Zeitraum zwischen 1965 und 1979 wurden von Tom Peterson, William Connolley und John Fleck mehrere wissenschaftliche Zeitungen untersucht. Dieser Zeitraum ist so gewählt, dass er vor dem Aufkommen der Thematik eines durch den Menschen verursachten KLimawandels liegt. Herausgekommen ist dabei, dass in dem untersuchten Zeitraum 7 Artikel von einem Abkühlen der Erde ausgingen. 19 Artikel kamen zu dem Schluss, dass es weder wämer noch kälter wird. Die Mehrheit von 42 Artikeln war der Meinung, dass es durch CO2 zu einer Erderwärmung kommen wird (Abbildung am Ende der Datei [8]).

In den nicht wissenschaftlichen Medien werden natürlich gerne kontroverse Thesen hochgespielt, daher kam es vielen Laien so vor, als sei unter den Forschern ein großer Disput. Dies liegt vor allem am Ziel der Medien mit einem großen Aufsehen ein großes Publikum zu erhalten.

Wichtiger, als ein großes Publikum ist es allerdings sich alle gesammelten Daten anzusehen, um sich ein möglichst gutes Bild von dem aktuellen Klimageschehen zu machen. Dieses Blog soll daher einen Einblick geben, in die aktuelle Forschung zum im Moment allgegenwärtigen Thema des Klimawandels.

Schlagworte: , , , ,

Eine Antwort hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.